Zwei Jungen mit zwei Fahrrädern; zwischen ihnen stehen eine Frau und ein Mann

Ein spontanes Geschenk

Herrn Friedmar Süßmuth haben wir im Herbst 2022 kennengelernt, als er mit seinen Freunden zum ersten Mal nach Armenien gereist war. Neben den Besuchen von Sehenswürdigkeiten, historischen Denkmälern und Kirchen, hat er auch die Möglichkeit gehabt, die Arbeit des Diaconia Charitable Fund kennenzulernen und die Not und Armut in den Dörfern mit eigenen Augen zu sehen. Nach seiner Rückkehr in die Heimat hat er sich für eine Patenschaft entschieden. Auch seine Mutter und seine Schwester haben mittlerweile Patenkinder in Armenien. Im Oktober 2023 hat Herr Süßmuth wieder eine Reise nach Armenien unternommen, diesmal mit seinem eigenen Wagen. Unter anderem hat…

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Mariam sitzt am Tisch und zieht Nudeln auf Fäden

Mariam macht Fortschritte

Wir berichten mit Freude, dass die Sozialpsychologin Warduhi Hunanjan mit Mariam arbeitet. Mariam lernt, sich in ihrer Umgebung zu bewegen, sie lernt Gegenstände kennen und sie zu benutzen. Sie ist fröhlicher geworden, bekommt gute Nahrung und hat einen besseren Kontakt mit den Menschen um sich herum. Dank Ihrer großzügigen Spenden wird zurzeit ein Zimmer im Haus renoviert, in dem Mariam schlafen und lernen kann. Zusätzlich wird ein Badezimmer mit WC eingebaut. Projekt 1262

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Eine Gruppe Menschen sitzt in einem Halbkreis auf verschiedenen Sitzgelegenheiten; im Zentrum steht eine Frau, die ein Baby im Arm hält

Zur Situation in Armenien

Liebe Freunde Armeniens, im Jahr 2024 warten viele Herausforderungen auf Armenien. Es wird ein entscheidendes, wichtiges, aber auch sehr gefährliches Jahr. Armenien ist weiterhin mit geopolitischen Herausforderungen konfrontiert. Nach wie vor bedrohen Aserbaidschan und die Türkei die Existenz Armeniens. Der endgültige Verlust Karabachs hat den Appetit nicht gezügelt, die Spannungen in unserer Region sind weiterhin hoch und die Gefahr einer Invasion ist weiterhin aktuell. Die Beziehungen zu Russland sind angespannt, da Armenien versucht, sich dem Westen anzunähern.Im Falle eines Krieges werden wir kaum auf die Unterstützung Russlands zählen können. Und in der jüngsten Vergangenheit haben wir die Erfahrung gemacht, dass…

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Inga mit ihrer Mutter vor der Unterkunft

„… das Gefühl für die Wirklichkeit verloren“

Die 42-jährige Inga lebte glücklich und zufrieden in dem Dorf Vardashat in Arzach. Sie hat eine angeborene Behinderung, die es ihr schwer macht, sich selbstständig zu bewegen. Ihre Mutter und ihr 2014 verstorbener Vater taten alles, um sie zu unterstützen und ihr das Leben zu erleichtern. Doch das Leben, wie sie es kannte, endete mit dem erneuten Angriff auf Arzach durch Aserbaidschan. Dieser Angriff zwang Inga und ihre Mutter Hasmik (64) zur Flucht. Heute leben die beiden Frauen in der Region Masis, nicht weit von Jerewan entfernt. Sie konnten nichts mitnehmen, es fehlt noch immer an vielen Dingen. Aber sie…

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Wenn Patenkinder Soldaten werden

In Armenien müssen alle jungen Männer ab 18 Jahren oder spätestens nach Beendigung der Schulzeit für zwei Jahre zum Militär. Eine Ausnahme gibt es lediglich für Jungen mit Behinderungen oder schweren chronischen Krankheiten. Da es immer wieder zu Bedrohungslagen kommt, sind die Wehrpflichtigen neben den Berufssoldaten für das Land sehr wichtig. Darum gibt es keine Ausnahmeregeln, auch dann nicht, wenn die jungen Männer zuhause, beispielsweise als Ernährer, dringend gebraucht würden. Wehrpflichtige erhalten auch keinen Sold, so dass sie keine Möglichkeit haben, zum Lebensunterhalt der Familie beizutragen. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dass Patenschaften auch während der Militärzeit des…

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Willkommen in unserer Küche

Auf den ersten Blick scheint unsere Küche im Casa Ray sehr gewöhnlich. Doch zählt man die zubereiteten Mahlzeiten in einem Jahr zusammen, kommt man auf gut 43.200 Portionen – ohne die Fest- und Gelegenheitsmahlzeiten mit Gästen! Für unsere Einkäufe haben wir einen Kleinbus. Wöchentlich füllen unsere Mitarbeiter ca. sechs Supermarkt-Einkaufswagen. Unsere Speisekammer gleicht einem kleinen Laden. Wir müssen für den Krisenfall gewappnet sein und immer für mindestens 48 Stunden Nahrungsmittel- und Wasservorräte haben, damit alle versorgt sind. Es gibt viele Hygieneregeln: Die Köche haben eigene Umkleideräume, Dienstkleidung und die Möglichkeit zum Duschen. Sie müssen von allen Gerichten für 48 Stunden…

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Neue Räume für die Suppenküche

Liebe Freunde, am 06. Juli durfte ich die Suppenküche in Berd (Projekt 1018) besuchen. Die Verantwortliche, Esther, hat mich zu dem neuen Gebäude begleitet, wo die neue Suppenküche drei große Räume und einen großen Saal zur Verfügung hat. Die Küche hat jetzt neben den bisherigen Köchinnen Heghine (53) und Tamara (47) noch eine weitere Köchin, Lilit (42). Heghine ist seit elf Jahren verantwortlich für das Essen, Tamara ist bereits seit 2002 dort beschäftigt. Die Küche betreut momentan 65 Senioren sowie Menschen aus sehr armen Familien. Wir denken über eine Erweiterung nach. Ich hatte am selben Tag ein Treffen mit der…

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Nepal – Ein Land der Gegensätze

Nepal, das faszinierende „Dach der Welt“ an den Südhängen des Himalaya, beeindruckt mit majestätischen Bergriesen und warmherzigen, offenen Menschen. Doch hinter dieser großen Anziehungskraft und atemberaubenden Schönheit verbirgt sich eine harte Realität – bittere Armut prägt das Land. Trotz des Alltags mit großen Herausforderungen lassen sich die Nepali nicht unterkriegen. Mit ihrer Warmherzigkeit, Offenheit und ungebrochener Zuversicht gewinnen sie die Besucher dieses wunderschönen Berglandes für sich. Doch die bittere Armut bleibt eine große Hürde für die nepalesische Bevölkerung. Besonders die Kinder leiden unter den schwierigen Umständen, und es gibt eine große Zahl an Waisen und verlassenen Kindern. Die Ursachen reichen…

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Weihnachtsgeschenke für die Patenkinder – von Ihrer Spende zum Dankschreiben

In jedem Jahr bitten wir Sie, liebe Paten, um Spenden für ein Weihnachtsgeschenk für Ihr Patenkind. Die meisten von Ihnen reagieren darauf. Hierfür möchten wir uns herzlich bedanken! Aber warum dauert es oft so lange, bis ein Dankschreiben für Ihre Spende kommt? Dazu lassen wir zunächst die Mitarbeiter des Diaconia Charitable Fund zu Wort kommen: „Um Weihnachtsgeschenke kaufen zu können, benötigen wir zunächst Listen von Kindern, deren Paten zusätzliches Geld für Weihnachtsgeschenke gespendet haben. Diese Listen erhalten wir ab Oktober bzw. November. Endgültige Listen haben wir normalerweise im Januar. Nach diesen Listen wird eine altersgerechte Jungen-Mädchen-Auswahl getroffen. So wählen wir…

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Neues von Ioan

Ioan (22) lebte seit seinem fünften Lebensjahr im Casa Ray. Seine Eltern starben früh, doch schon vor ihrem Tod erlebte er schlimme Dinge in seiner Familie, die ihn stark traumatisierten. Mit Liebe und Geduld gelang es schließlich im Casa Ray, ihn auf einen guten Weg zu bringen. Im Express 1-22 (Projekt 2236) baten wir Sie um finanzielle Hilfe für seine Ausbildung zum Physiotherapeuten. Wir sind Ihnen dankbar und senden Ihnen ein großes Dankeschön von Ioan für die Unterstützung! Mit Gottes und Ihrer Hilfe schloss er sein zweites Studienjahr erfolgreich ab und absolvierte auch sein Praktikum in Italien im Rahmen des…

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