Almast N.
15. April 2014

Almast hat mit ihrer Familie ein liebes Zuhause im Dorf Zar, in der Kotajk-Region. Das Dorf liegt in 26 km Entfernung von der armenischen Hauptstadt Jerewan. Für insgesamt 1575 Dorfbewohner in Zar ist die Viehwirtschaft das einzige Mittel für die Existenz. In nicht ferner Vergangenheit beschäftigte man im Dorf auch mit der Landwirtschaft, was aber später durch die zahlreichen Probleme der Bewässerung leider unmöglich wurde. Das einzige, was man hier noch anbauen kann, ist das Getreide. Dabei soll man auf viel Regen hoffen, sonst geht die ganze Ernte bald kaputt. Alternativlos fährt der Grossteil von Männern ins Russland, mit der Hoffnung dort irgendeinen Job zu finden. Von eigner Familie und von eignen Kindern entfernt versucht man Tagesbrot für sie zu verdienen. In einziger Schule von Zar lernen 200 Schüler. Im Dorf gibt es noch eine kostenfreie Vorschule und einen Volkstanzverein.

Almast wohnt in einer mehrköpfigen Familie. Ausser ihr, ihren zwei Schwestern, den Eltern und den Grosseltern wohnt auch der Onkel mit seiner Frau und dem Sohn unter demselben Dach. Der Vater von Almast, Herr Geworg N. (33), ist Invalide der zweiten Pflegestufe und leidet an Sprachstörungen. Auch sein Zwillingsbruder, der Onkel von Almast, ist von derselben Erkrankung betroffen und ist als Invalide eingestuft. Die Mutter von Almast, Frau Jughan N. (28), ist Hausfrau. Der Einzige, wer in der Familie verdient, ist der 60-jährige Grossvater, Herr Smbat N. Er ist Hirt und treibt das Vieh der Dorfbewohner in den Sommermonaten auf die Weide. Dagegen wird er aber sehr niedrig bezahlt. Selber besitzt die Familie kein Vieh. Sie haben nur 5 Hühner. Almasts beide Schwestern sind minderjährig. Ani ist 6 Jahre alt und ist im letzten September eingeschult worden. Anna ist 2 Jahre alt. Die Familie hat kein eigenes Zuhause und wohnt vorübergehend im Hause eines Bekannten, welcher sich im Ausland befindet.

Almast besucht ab September von 2018 zusammen mit dem Cousin Aghwan die Vorschule im Dorf. Leider hat das Mädchen Schwierigkeiten beim Lernen. Die Sprachstörungen, welche Almast von ihrem Vater vererbt hat, sind ihr ein grosses Hindernis im Lernprozess sowie im Alltag. Sie tritt sehr schwer in Kontakt und hält sich immer irgendwie isoliert von ihrer Umgebung. Die einzigen Worte, welche Almast aussprechen kann, sind „Mama“, „Papa“ und „Oma“. Almast ist eine logopädische Behandlung empfohlen worden. Die hat sie einige Male angefangen und dann schnell unterbrechen müssen, da der Familie dafür die finanziellen Mittel nicht ausreichten. Einen vollständigen Sprachtherapiekurs kostet 30 000 Dram (ca. 55 Euro). Noch zusätzlich muss man für die Fahrkosten sorgen, da man Almast für die Therapie in die Hauptstadt bringen soll.

Liebe Paten, wir möchten Almast und ihrer Familie mit einer Patenschaft zur Seite stehen und sie mit monatlichen Lebensmittelpaketen regelmässig unterstützen. Auf diese Weise würden wir eine endgültige Lösung zu einer der Hauptprobleme der Familie geben und sie mit genug täglichem Essen versorgen. Wir bedanken uns bei Ihnen im Voraus und verbleiben mit freundlichen Grüssen.

Wenn Sie die Patenschaft für Almast übernehmen möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an info@amro-ev.de.

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