Maria M.
18. Juni 2015

Wenn Familien in Not geraten, leiden darunter in erster Linie die Kinder. Die Familie von Maria besteht aus zwölf Personen: den Grosseltern und ihren beiden Söhnen mit ihren Familien, insgesamt sechs Erwachsenen und sechs Kindern. Was uns in erster Linie auffiel, waren Maria und ihre Schwester Nare trotz schwerer Wohnbedingungen sehr säuberlich und adrett angezogen.

Die Kinder leben mit ihrer grossen Familie in einer Wohnung von knapp 62 Qm. Sehr schlecht sind die Bedingungen und besonders im der Zustand der Sanitär. Das ist auch klar: die Wohnung wurde seit Ewigkeit nicht mehr renoviert.

Marias Vater Arman ist 38 Jahre alt. Er hat keine regelmässige Arbeit und verdient hier und da mit Hilfsarbeiten. Die Mutter Owsanna ist 31. Sie ist diplomierte Fachfrau, sie hat jedoch nie eine Arbeit gehabt. Sie sorgt nun für die Kinder. Sie wurde schon zweimal an Beinthrombose operiert und nimmt nun regelmässige Medikamente ein. Sie wird regelmässig untersucht, gibt Blutanalysen ab. Die Operationen wurden vom Staat finanziert. Der Opa Albert ist 67. Er ist behindert: er hört nicht. Seine Rente macht 38.000 Dram (ca. 67 Euro) aus. Die Oma Ghumasch ist 60. Der Onkel Norajr ist 41. Er hat keine Arbeit und verdient, so wie der Bruder, mit Hilfsarbeiten. Seine Frau Serwenik ist 33. Sie arbeitet nicht. Die Kinder sind Gajane (8), Ani (4) und Artur (3). Maria hat zwei Schwestern. Die älteste Schwester Satenik ist 10. Sie hat die vierte Klasse absolviert. Sie mag sehr tanzen und singen. Nare ist sieben Jahre alt und geht in die erste Klasse.

Maria ist drei Jahre alt. Sie entwickelt sich nicht so gut. Sie wird regelmässig untersucht und hat bereits Massagenkurse gemacht. Die Massagenkurse werden dem Kind frei vom Staat ermöglicht. Das Kind hat zudem auch Weitsichtigkeit, ihm wurde eine Brille verschrieben, die es bald schon tragen muss. Das Kind braucht ständig Fürsorge und Pflege. Die Eltern haben sich daher an uns gewandt, weil sie es alleine nicht schaffen.

Die Einnahmen der Familie sind die Rente des Opas und die Sozialhilfe vom Staat. Ob die Söhne etwas mit Hilfsarbeiten verdienen, ist jedes Mal fraglich. Wir können der Familie die Lebenssituation sehr verändern. Wenn sich jemand für Marias Patenschaft entscheidet, wird das Kind sowohl mit Lebensmitteln als auch ärztlich und zahnärztlich versorgt. Wir hoffen darauf sehr.

Wenn Sie die Patenschaft für Maria übernehmen möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an info@amro-ev.de.

Allgemeine Informationen zu unseren Kinderpatenschaften in Armenien gibt es hier!

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