Nepal – Ein Land der Gegensätze

Nepal, das faszinierende „Dach der Welt“ an den Südhängen des Himalaya, beeindruckt mit majestätischen Bergriesen und warmherzigen, offenen Menschen. Doch hinter dieser großen Anziehungskraft und atemberaubenden Schönheit verbirgt sich eine harte Realität – bittere Armut prägt das Land. Trotz des Alltags mit großen Herausforderungen lassen sich die Nepali nicht unterkriegen. Mit ihrer Warmherzigkeit, Offenheit und ungebrochener Zuversicht gewinnen sie die Besucher dieses wunderschönen Berglandes für sich. Doch die bittere Armut bleibt eine große Hürde für die nepalesische Bevölkerung. Besonders die Kinder leiden unter den schwierigen Umständen, und es gibt eine große Zahl an Waisen und verlassenen Kindern. Die Ursachen reichen…

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Als Volontärin in Armenien

„Hallo, mein Name ist Josephine Riegsinger und ich komme aus Stuttgart. Im Frühjahr 2022 habe ich mein Abitur absolviert und bin seit August 2022 Volontärin beim Diaconia Charitable Fund (DCF), Armenien. Diaconia kenne ich durch meine Tante, die in der Vergangenheit den DCF besucht und einen Videobeitrag über die Arbeit der Organisation produziert hat. Die armenische Kultur, das Land und die Leute waren für mich noch unbekannt. Ich war sehr an der Arbeit des DCF interessiert und begeistert, als die Zusage für mein Praktikum kam. Ich hatte keine genauen Vorstellungen von dem, was mich hier erwarten würde und war überwältigt…

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Der AMRO-Vorstand in Armenien

Iris Hollmann und Michael Schmidt, Vorstand AMRO, waren vom 18. bis 25.3.2023 in Armenien. Sie lassen uns durch ihren Reisebericht an ihren Eindrücken teilhaben. Es war unsere erste Reise nach Armenien, und dementsprechend freuten wir uns auf die Zeit (Michael konnte aus privaten Gründen erst ab dem 21.3. anwesend sein). Iris Hollmann traf zu frühmorgendlicher Stunde mit Michaela Kuhlmann (Geschäftsleitung AMRO) in Jerewan ein. Nach etwas Schlaf trafen wir uns mit Anna Jambazian, Leiterin des Diaconia Charitable Fund (DCF), zum Brunch und guten Gesprächen über Arbeit und Kommunikation zwischen AMRO und dem DCF. Wir stimmten überein, dass wir vor allem…

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Zuhause in der Ferne? – Eine Berliner Familie in Armenien

Von Friederike Müller und Familie In den Ostertagen des zweiten Corona-Frühlings beschlossen wir am Küchentisch, dass wir das nächste Osterfest in Armenien feiern würden. Zeitgleich waren wir zufällig auf AMRO e.V. gestoßen und hatten uns für drei Patenkinder entschieden. Aber Armenien hatte Dank inniger Freundschaften schon vorher einen Platz gefunden in unserem Leben, das durch den Krieg im Herbst 2020 und besonders durch die persönliche Tragödie unserer Freunde tief erschüttert worden war.  Während all dies unseren Wunsch, endlich Armenien zu besuchen, noch verstärkt hat, waren unsere 10-jährige Alma und ihr 7-jähriger Bruder Gabriel bis zuletzt eher skeptisch bis misstrauisch gegenüber…

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Reisebericht eines Paten

Herr Gerd Beyer unterstützt bereits seit 2014 Kinder in Armenien durch Patenschaften. Im Herbst 2021 besuchte er wieder einmal das Land und stellte uns dankenswerterweise seinen Bericht zur Verfügung, der zuerst im Gemeindebrief der Evangelischen Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord (Berlin) erschienen war. Ich war jetzt im Herbst 15 Tage in Armenien, habe meine Patenkinderfamilien und viele andere, oft traumatisierte, Familien besucht. Ich habe viel Leid gesehen, eine übervolle Kathedrale mit einem zweieinhalbstündigen Gottesdienst miterlebt, die Angst in der Bevölkerung gespürt. Im Grenzgebiet zu Aserbaidschan habe ich mit einem armenischen Grenzoffizier gesprochen, der mit seinen Kameraden sein Dorf vor aserbaidschanischen Angriffen…

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Beeindruckendes Armenien

Im April besuchten einige Spender und Paten Armenien. Von ihnen erhielten wir drei Reiseberichte. Die Fotos stammen ebenfalls von Teilnehmern der Reise. Vielen Dank dafür! Die Armenien-Reise wurde von AMRO und dem DCF (Diaconia Charitable Fund) perfekt geplant und durchgeführt. Jeder Tag war dabei emotional anders interessant. Der erste Tag mit dem Ausflug nach Echmiadizin war dazu da, zum ersten Mal das Land und die Leute kennenzulernen, und wir waren alle von der Freundlichkeit überwältigt. Das nächste emotionale Highlight war das Treffen mit den Patenfamilien am Dienstag. Man konnte die Nervosität und Zurückhaltung der Kinder deutlich spüren. Aber durch das…

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