Hoffnung auf ein würdiges Leben
Seit sieben Jahren lebt Familie Galstjan unter Bedingungen, die kaum vorstellbar sind. Warsenik (37) wohnt mit ihren vier Kindern in einer alten, verrosteten Blechhütte im Dorf Gribojedow, etwa 30 Kilometer von Jerewan entfernt. Was ursprünglich als provisorische Unterkunft gedacht war, ist über die Jahre zu ihrem einzigen Zuhause geworden. Nachdem ihr Ehemann die Familie kurz nach der Geburt des vierten Kindes verlassen hatte, stand Warsenik plötzlich alleine mit ihren Kindern da. Jahrelang musste sie von Unterkunft zu Unterkunft ziehen. Weiterlesen…


Medikamente für Susanna
Im Express 3 24 stellten wir Ihnen Susanna Zadinjan vor. Sie wurde 1948 in Georgien geboren. Nach dem Schulabschluss zog sie mit ihrer Familie nach Jerewan, wo sie ein Musikstudium begann. Über viele Jahre hinweg war sie als engagierte Klavierlehrerin tätig und unterrichtete mehrere Generationen. Aufgrund starker Krämpfe in den Armen musste Susanna ihre Arbeit schließlich aufgeben. Nach der Trennung von ihrem Mann verschlechterte sich ihre finanzielle Situation erheblich. Um ihren Lebensunterhalt zu sichern, war sie gezwungen, ihr geerbtes Klavier zu verkaufen. Weiterlesen…
Eine Perspektive für Alik und seine Mutter
Alik (40) war acht Jahre alt, als er beim Spielen einen Sprengsatz fand, der explodierte und ihm sein Augenlicht und seine linke Hand nahm. Kurz darauf verließ der Vater die Familie. Mutter Armanusch (64) zog ihre beiden Söhne unter großen Schwierigkeiten allein groß. Alik besuchte die Spezialschule für Blinde in Jerewan und schloss später die Fakultät für Geschichte und Rechtswissenschaften der Staatlichen Universität (Zweigstelle Idschewan) mit Auszeichnung ab. Weiterlesen…


Ein neues Leben für die blinde Mariam
Als wir Mariam fanden, lebte sie völlig verwahrlost im Haus ihres Vaters – ungepflegt, ungewaschen, nahezu verhungert. Sie war von Geburt an blind und geistig behindert, ihre Mutter hatte sie als Baby verlassen, und der Vater ist alkoholkrank. Mariams Leben war von Dunkelheit, Angst und Isolation geprägt. Dank der großzügigen Unterstützung unserer Spender konnten wir Mariam umfassend helfen. Eine Therapeutin arbeitete über zwei Jahre intensiv mit ihr. Wir richteten außerdem in ihrem Zuhause ein eigenes Zimmer mit Bad und WC für sie ein. Dies war ein erster Schritt in ein würdevolles Leben. Weiterlesen…




