
Mari S.
25. November 2020
Mari wird im November sechs Jahre alt und besucht seit September die 1. Klasse. Im Juli hatte sie den Kindergarten erfolgreich abgeschlossen. Sie ist ein fröhliches, lebhaftes und aufgewecktes Mädchen. Im Kindergarten hat Mari bereits vieles gelernt. Sie kennt die Zahlen, erkennt das Alphabet und kann schon einige Buchstaben schreiben. Besonders stolz war sie auf die Abschlussfeier des Kindergartens. Dort übernahm sie die Rolle eines Hasen und trug ein Gedicht vor. Dieses Erlebnis hat ihr viel Freude bereitet und ihr Selbstvertrauen gestärkt. Mari spielt am liebsten mit ihren Puppen. Sie ist ein freundliches und fantasievolles Kind und beschäftigt sich gerne mit Rollenspielen. Ihre Eltern beschreiben sie als offen, neugierig und lernfreudig. Sie freut sich darauf, neue Freundschaften zu schließen und in der Schule Lesen, Schreiben und Rechnen zu lernen. Grundsätzlich ist Mari gesund. Allerdings leidet sie an einer Blutarmut (Anämie). Sie wurde bereits medikamentös behandelt, wodurch sich ihr Hämoglobinwert etwas verbessert hat. Nach Aussage der Ärzte benötigt sie jedoch vor allem eine ausgewogene und nährstoffreiche Ernährung, damit sich ihr Gesundheitszustand weiter stabilisieren kann. Aufgrund der schwierigen finanziellen Lage ist es der Familie jedoch kaum möglich, regelmäßig die dafür notwendigen Lebensmittel bereitzustellen.
Die Familie lebt in einem Dorf in der Provinz Gegharkunik. Der Vater, Wahe (46), hat keine feste Arbeitsstelle. Er nimmt verschiedene Gelegenheitsarbeiten im Dorf an, um wenigstens ein kleines Einkommen für die Familie zu verdienen. Die Mutter, Karine (44), ist Hausfrau. Zur Familie gehören außerdem Maris ältere Schwester Sjusanna (18) und ihr Bruder Hajk (16). Sjusanna konnte nach dem Schulabschluss keine Berufsausbildung beginnen, da die Familie die Ausbildungskosten nicht aufbringen kann. Zudem leidet sie an einer Wirbelsäulenverkrümmung und an Sehproblemen und steht unter regelmäßiger ärztlicher Kontrolle. Hajk besucht noch die Schule. Die Familie wohnt derzeit im Haus von Bekannten, die sich nicht in Armenien aufhalten. Deshalb muss sie keine Miete bezahlen. Dennoch lebt die Familie in sehr bescheidenen Verhältnissen. Das einzige regelmäßige Einkommen ist die staatliche Familienbeihilfe in Höhe von lediglich 32.000 Dram (ca. 74 Euro) pro Monat. Dieser Betrag reicht bei weitem nicht aus, um den Lebensunterhalt der Familie und insbesondere die Bedürfnisse der Kinder zu decken.
Mari wächst in einer Familie auf, die trotz aller Schwierigkeiten liebevoll zusammenhält und ihren Kindern eine gute Zukunft ermöglichen möchte. Da der Vater keine feste Arbeitsstelle hat und nur gelegentlich Arbeit findet, verfügt die Familie über ein sehr geringes Einkommen. Die staatliche Familienbeihilfe reicht nicht aus, um die grundlegenden Lebenshaltungskosten zu decken. Besonders belastend ist, dass Mari aufgrund ihrer Anämie auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung angewiesen ist, die sich die Familie nur selten leisten kann.
Mit einer Patenschaft könnte Mari auf ihrem Weg in die Schule begleitet werden. Die Unterstützung würde der Familie helfen, die wichtigsten Bedürfnisse des Kindes besser zu erfüllen und Mari gute Voraussetzungen für eine gesunde Entwicklung und eine erfolgreiche Schulzeit zu ermöglichen.
Wenn Sie die Patenschaft für Mari übernehmen möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an info@amro-ev.de.
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