Eine junge Frau sitzt auf einem Stuhl und lächelt breit in die Kamera.

Ionelas Behandlung hat begonnen

Über Ionelas Probleme mit ihrem Kiefer berichteten wir im Express 2 25. Dank Ihrer großzügigen Spenden konnte die Behandlung bereits begonnen werden. Ionela erhielt zwei Computertomographien (CT), um die Struktur ihres Kiefers und ihrer Zähne detailliert zu beurteilen. Der Zahnarzt hat eine Aufbissschiene angefertigt, ein Gerät zur Korrektur der Kieferstellung und der Zahn- und Backenzahnlücken. Die Anpassung der Aufbissschiene erforderte zahlreiche Zahnarztbesuche – etwa 17 Termine –, um dieSchiene individuell an Ionelas Bedürfnisse anzupassen. Weitere Behandlungen und Maßnahmen sind geplant.

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Ein Junge sitzt auf einem Sofa und hält eine Kinderbibel in der Hand.

Mein Name ist Narek…

Mein Name ist Narek. Ich bin zwölf Jahre alt und gehe in die 7. Klasse. Ich habe eine große Familie und wir glauben an Gott. Das Gebet ist in unserem Zuhause sehr wichtig. Wenn es schwer wird, sagen wir immer, dass Gott uns nicht alleinlässt. Ich wurde in Arzach geboren. Dort waren unser Haus, unser Hof und unser Leben. Aber dann kam der Krieg und wir mussten alles zurücklassen. Ich hatte große Angst. Doch mein Vater sagte mir immer, dass in der Bibel steht: „Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir“ (Jesaja 41,10). Diese Worte wiederhole ich oft, wenn…

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Ich möchte mich verabschieden…

Im Sommer 2019 durfte ich bei AMRO die Arbeit der Patenschaftsabteilung übernehmen. Viele Patenkinder aus Armenien und Rumänien sind mir aufgrund der ausführlichen Berichte ein stückweit ans Herz gewachsen. Es war für mich immer wieder spannend zu lesen, wie sich Kinder individuell, dank der Unterstützung treuer Paten durch Spenden und Gebete, entwickelt haben! Jetzt, nach sechseinhalb Jahren möchte ich mich bei Ihnen verabschieden, auch wenn es mich etwas traurig stimmt. Ich bin Mutter von zwei erwachsenen Töchtern, von denen die ältere (30 J.) aufgrund schwerer Krankheit nach ihrer Geburt eine geistige Behinderung hat. Sie lebt noch bei uns zu Hause….

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Ein Mann und eine Frau stehen neben drei jungen Mädchen.

Patenbesuch im Casa Ray

Nach intensiverer Recherche im Internet sind wir auf die Homepage von AMRO e. V. und in weiterer Folge auf das Kinderheim „Casa Ray“ gestoßen. Nach Telefonaten mit der Geschäftsleiterin Frau Kuhlmann haben wir uns entschlossen, eine Patenschaft zu übernehmen. Es wurde uns Denisa Dumitrita B. zugewiesen, und für meine Frau und mich stand fest, dass wir das junge Mädchen in Dobreni besuchen werden. Beindruckt waren wir von der Lebensgeschichte Denisas. Nach Rücksprache mit der Geschäftsleitung und Kontaktaufnahme mit Herrn Matei Gavril vom Casa Ray startete unsere Reise von der zweitgrößten Stadt Kärntens (Villach) nach Ostrumänien. Die Entfernung von Villach nach…

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Skulptur eines jungen Mannes, der ein Buch liest

Zur aktuellen Lage Armeniens

Liebe Freunde, Armenien erlebt derzeit eine Phase tiefer innerer Anspannung. Politisch bewegt sich das Land auf die kommenden Wahlen zu, doch anstelle von Zuversicht prägen Unsicherheit, Angst und gesellschaftliche Polarisierung das öffentliche Klima. Kritische Stimmen aus Opposition, Zivilgesellschaft und Kirche berichten zunehmend von Druck, Einschüchterung und Entscheidungen der Regierung, die demokratische Prinzipien aushöhlen und das Vertrauen in staatliche Institutionen schwächen. Der ungelöste Konflikt mit Aserbaidschan wirkt weiterhin wie ein permanenter Schatten. Obwohl offiziell von Frieden gesprochen wird, empfinden viele Menschen die laufenden Verhandlungen als erzwungen und unausgewogen. Grenzfragen, Sicherheitsgarantien und mögliche Transitregelungen werden hinter verschlossenen Türen diskutiert und nähren die…

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Eine ältere Frau steht in einer maroden Behelfsküche.

Wie geht es eigentlich Laura Marutjan?

Laura (63) und ihre Tochter Marusch (17) stellten wir Ihnen im Express 5 20 vor. Ursprünglich ging es darum, Laura eine dringend benötigte Hüftoperation zu ermöglichen. Doch kurz nach Beginn des Projektes wurde bei ihr Brustkrebs festgestellt. Ihr Leben zu retten, hatte dann natürlich Vorrang. Dank der Großzügigkeit unserer Spender konnte sie umfassend medizinisch behandelt werden. Sie erhielt Chemo- und Strahlentherapien, sowie weitere notwendige Behandlungen und Medikamente. Auch Mietrückstände konnten beglichen und einige Renovierungen in der Wohnung vorgenommen werden. Laura und Marusch sind jedoch weiterhin auf Hilfe angewiesen. Sie leben nochimmer in äußerst prekären Verhältnissen. Lauras Invalidenrente (37.600 Dram, ca….

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Eine Frau, ein junger Mann und eine junge Frau sitzen auf einem Sofa und schauen auf ein Smartphone.

Wie geht es eigentlich Rusanna und ihren Kindern?

Im Express 6 19 stellten wir Ihnen Rusanna (48) vor, die nach mehreren Operationen schon seit vielen Jahren mit einem künstlichen Darmausgang lebte. Ihr Mann hatte sie während dieser Zeit verlassen, so dass sie sich außerdem allein um ihre beiden Kinder kümmern musste. Damals hatten wir über Rusannas dringenden Bedarf an einer weiteren Operation berichtet. Der künstliche Darmausgang sollte wieder an seinen natürlichen Platz zurückverlegt werden – ein Eingriff, der ihre Lebensqualität deutlich verbessert hätte. Leider konnte die Operation nicht durchgeführt werden, da nicht genug Spenden zusammenkamen. Dennoch reichte Ihre Unterstützung, um Rusanna in den folgenden Jahren mehrfach medizinisch behandeln…

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Eine Frau und zwei Jungen im Teenager-Alter stehen zusammen in einem möblierten Raum. Die Frau hat eine Gehhilfe.

Lilits Haus ist fertig

Liebe Freunde, mit großer Freude dürfen wir berichten: Die Bauarbeiten am Haus von Lilit und ihren drei Söhnen sind abgeschlossen! Dank der eingegangenen Spenden konnte das Dach errichtet, Fenster und Türen eingebaut, Strom- und Wasserleitungen verlegt und die notwendigen Innenarbeiten durchgeführt werden. Schritt für Schritt entstand aus einem Rohbau ein richtiges Zuhause. Das Haus ist nun bezugsfertig – und die Familie ist bereits eingezogen. Was früher nur ein Wunsch war, ist nun Wirklichkeit: ein sicheres Zuhause, in dem man nicht mehr friert, nicht mehr bangen muss, ob das Dach hält, keine Angst vor Ratten und Insekten hat. Die Erleichterung ist…

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Eine blonde junge Frau mit Brille hält ein dunkelgelocktes Mädchen auf dem Arm. Den linken Arm hat sie um einen dunkelhaarigen Jungen gelegt.

Freiwilligenarbeit in Armenien

Birka Piepenbrock (20) aus Apenrade in Dänemark war von August 2024 bis Juni 2025 Freiwillige beim DCF (Diaconia Charitable Fund). Der Kontakt kam über Thea Jürgensen (siehe Interview im Express 2 24 oder online im Blog) zustande. Birka bewarb sich nach dem Abitur ebenfalls über das Europäische Solidaritätskorps. Sie genoss ihre Zeit in Armenien sehr. „Es gefiel mir supergut! Die Arbeit beim DCF ist sehr vielseitig und öffnet einem Türen für einen Eindruck in das Leben einiger Familien, wie z. B. die der Geschwister Sargis, Karen und Eva, die ich mehrfach besuchen durfte. Wir halfen z. B. im Lager beim…

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Ein Bergdorf im Nordosten Armeniens

Zur aktuellen Lage Armeniens

Liebe Freunde, Armenien steht gegenwärtig an einem Scheideweg – politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich. Die jüngsten Entwicklungen mit Aserbaidschan prägen das Klima. Im August wurde in Washington eine Absichtserklärung zur Realisierung eines Friedensvertrages unterzeichnet und gleichzeitig vereinbart, dass ein Korridor von Aserbaidschan nach Nachichevan und dadurch zurTürkei durch die armenische Region Sjunik gebaut werden soll, welche für 99 Jahre unter amerikanischer Verwaltung stehen soll. Dies würde die Verwirklichung eines alternativen Transportweges zwischen Asien und Europa unter Umgehung Russlands ermöglichen.Vorerst scheint dadurch eine Invasion Armeniens durch Aserbaidschan abgewendet zu sein. Langfristig jedoch besteht große Sorge, dass Armenien durch diesen Korridor seine Souveränität…

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