Aktuelles aus dem Casa Ray

Der Verlust von „Mama Tatiana“ ist noch längst nicht überwunden, da trifft die nächste traurige Meldung ein: Tanti Lica, Tatianas Schwester, litt seit langer Zeit an starken Depressionen. Sie war auf dem Weg der Besserung, wofür alle dankbar waren. Doch dann entschied sie Anfang Mai, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Demzufolge stehen alle unter Schock. Körperlich geht es den Kindern soweit gut, sie haben ihre Corona-Erkrankungen und die Quarantäne gut und glimpflich überstanden. Bei einer 16-jährigen Jugendlichen wurde jedoch Hepatitis B festgestellt, sie wurde ins Krankenhaus gebracht. Nach langer Zeit der Unsicherheit können nun fast alle Kinder wieder zur…

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Die Weihnachtsfeiertage im Casa Ray

Nach dem unerwarteten Weggang unserer Mutter Tatiana in die Ewigkeit waren wir alle einige Tage lang in einem Schockzustand. Es war, als würden wir ein anderes Leben führen, als wären wir in einer Geschichte aufgewacht, die nicht unsere sein konnte. Trotz Schmerz und großer Trauer mussten wir uns um die täglichen Aufgaben kümmern, damit der Haushalt nicht stillstehen würde. Es ist schön zu erleben, wie Mitarbeiter, Freiwillige und die Kinder gleichermaßen aufgerüttelt worden sind und wir in dieser schwierigen Zeit in besonderer Weise zusammenhalten. Jeder war bestrebt, seinen Beitrag zu leisten und unser Zuhause zu unterstützen, so dass nicht alles…

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Tag der Patenkinder

Es ist einer dieser Tage, die das gesamte Team inspirieren. Er wird stets mit Vorfreude erwartet, denn er ist geprägt von fröhlichem Kinderlachen, das das Verwaltungsgebäude im „Dorf der Hoffnung“ erfüllt. Überall wird gespielt, gemalt, gebastelt und geredet. Die Kinder erzählen uns von ihrem oft nicht einfachen Alltag, von der Schule und ihren Hobbys, von ihren Vorlieben und Problemen – schlicht von allem, was sie zurzeit beschäftigt. Oft stellen die Kinder uns Fragen: „Wie sieht mein Pate wohl aus?“, „Wird er mich besuchen kommen?“, „Ist er auch tierlieb?“. Wenn wir sie dann mit einem Brief ihres Paten überraschen können, sind…

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Tablets für Casa Ray

Im vergangenen Schuljahr war wegen der Corona Pandemie der Online Unterricht unumgänglich. Dank Ihnen, liebe Spender, und der Bürgermeisterin von Dobreni, Vasilica Cretu, war es uns möglich, genügend Tablets anzuschaffen, um allen Kindern die Möglichkeit zu geben, daran teilzunehmen. Vielen Dank an alle, die diese Unterstützung möglich gemacht haben! Gott segne Sie reichlich! (Projekt 2227)

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Rumänien in Coronazeiten

Die Regionen um Dobreni sowie Brasov gehören zu den Risikogebieten, vor deren Besuch seitens des Auswärtigen Amts gewarnt wird. Die täglichen Neuinfektionen steigen bedenklich an, nachdem sie bis Ende Juli moderat geblieben waren. Am 17. September wurden 1679 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden gemeldet. Dies bedeutet, dass die Sicherheitsmaßnahmen nur gering gelockert werden können. Der Schulbesuch wurde zum 15. September teilweise wieder aufgenommen. Online Unterricht fndet jedoch ebenfalls statt. Alle zwei Wochen werden alle Kinder und Mitarbeiter des Casa Ray vom Gesundheitsamt auf Covid-19 getestet. Und Mihai Gavril, Leiter des Waisenhauses, misst weiterhin allabendlich die Temperatur aller Kinder. Ein Vorteil…

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Ein Haus für Familie Socea

Anfang 2019 stellten wir Ihnen Familie Socea vor, die sehr beengt lebte und um Hilfe bat (Projekt 2216, Express 2 2019). Der Traum des achtjährigen Ionut war damals, ein eigenes Bad für alle zu bekommen. Nun können wir Ihnen dankbar berichten, dass Ionuts Traum Wahrheit wurde! Dank Ihren Spenden wurde für die mittlerweile elf Personen zählende Familie ein kleines Haus errichtet, das genügend Platz für alle bietet. Auch die Ausstattung konnte fnanziert werden. Familie Socea bedankt sich aufrichtig bei allen Spendern und wünscht Ihnen Gottes reichen Segen.

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Kinderheim in Quarantäne

Vier Monate völlige Isolation. Vier Monate, in denen niemand das Haus verlassen oder betreten durfte – es sei denn, er begab sich freiwillig in eine 14-tägige Quarantäne. So auch die Erzieher. Sie verbrachten abwechselnd jeweils zwei Wochen mit den Kindern im Casa Ray; eine Zeit, in der sie ihre eigenen Familien nicht sehen durften. Vier Monate, die für Kinder und Mitarbeiter sehr herausfordernd waren. Mihai (70) und Tatiana Gavril (68), Leiter des Casa Ray, kamen aufgrund gesundheitlicher Probleme stark an ihre Grenzen. Wegen ihres Alters und ihrer Vorerkrankungen gehören sie zudem zur Risikogruppe und mussten geschützt werden. Vor allem die…

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Familie Wardanjan bedankt sich

Tsachik strahlt vor Freude. Denn dank Ihrer Spenden bekam die Familie Lebensmittel und Hygieneartikel. Zusätzlich werden bis Ende 2020 alle benötigten Medikamente bezahlt! „Ich möchte meine große Dankbarkeit gegenüber AMRO und seinen Spendern äußern, die uns in dieser schweren Zeit beistehen. Danke auch an den Diaconia Charitable Fund Armenien, dessen Team immer für uns erreichbar ist. Möge Gott Euch und Eure Familien mächtig segnen! Eure segensreiche Arbeit schenkt uns Hoffnung und Leben.“ Diesen Dank geben wir gerne an Sie weiter. Projekt 1234, Express 3 2020

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Gesundheitszentrum für Asnwadsor

Schwester Liana Papojan strahlte, als sie zum ersten Mal ein Baby mit der neuen Waage wiegen und danach messen durfte. Ihr eigenes Blutdruckmessgerät braucht sie nun auch nicht mehr mit zur Arbeit zu bringen. Alle benötigten Artikel konnten, dank Ihrer Spenden, zur Verfügung gestellt werden. Folgende Worte (gekürzt) von Gemeindeleiter Howsepjan drücken den Dank aller aus: „Meinen aufrichtigen Dank äußere ich an das Hilfswerk AMRO dafür, dass man der Gemeinde Asnwadsor medizinische Geräte zur Verfügung gestellt hat. Da es lange keine Ambulanz gab, wurden die Einwohner größtenteils zu Hause behandelt. Im November 2019 wurde eine neue Ambulanz gebaut, die jedoch…

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