Inga mit ihrer Mutter vor der Unterkunft

„… das Gefühl für die Wirklichkeit verloren“

Die 42-jährige Inga lebte glücklich und zufrieden in dem Dorf Vardashat in Arzach. Sie hat eine angeborene Behinderung, die es ihr schwer macht, sich selbstständig zu bewegen. Ihre Mutter und ihr 2014 verstorbener Vater taten alles, um sie zu unterstützen und ihr das Leben zu erleichtern. Doch das Leben, wie sie es kannte, endete mit dem erneuten Angriff auf Arzach durch Aserbaidschan. Dieser Angriff zwang Inga und ihre Mutter Hasmik (64) zur Flucht. Heute leben die beiden Frauen in der Region Masis, nicht weit von Jerewan entfernt. Sie konnten nichts mitnehmen, es fehlt noch immer an vielen Dingen. Aber sie…

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Willkommen in unserer Küche

Auf den ersten Blick scheint unsere Küche im Casa Ray sehr gewöhnlich. Doch zählt man die zubereiteten Mahlzeiten in einem Jahr zusammen, kommt man auf gut 43.200 Portionen – ohne die Fest- und Gelegenheitsmahlzeiten mit Gästen! Für unsere Einkäufe haben wir einen Kleinbus. Wöchentlich füllen unsere Mitarbeiter ca. sechs Supermarkt-Einkaufswagen. Unsere Speisekammer gleicht einem kleinen Laden. Wir müssen für den Krisenfall gewappnet sein und immer für mindestens 48 Stunden Nahrungsmittel- und Wasservorräte haben, damit alle versorgt sind. Es gibt viele Hygieneregeln: Die Köche haben eigene Umkleideräume, Dienstkleidung und die Möglichkeit zum Duschen. Sie müssen von allen Gerichten für 48 Stunden…

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Neue Räume für die Suppenküche

Liebe Freunde, am 06. Juli durfte ich die Suppenküche in Berd (Projekt 1018) besuchen. Die Verantwortliche, Esther, hat mich zu dem neuen Gebäude begleitet, wo die neue Suppenküche drei große Räume und einen großen Saal zur Verfügung hat. Die Küche hat jetzt neben den bisherigen Köchinnen Heghine (53) und Tamara (47) noch eine weitere Köchin, Lilit (42). Heghine ist seit elf Jahren verantwortlich für das Essen, Tamara ist bereits seit 2002 dort beschäftigt. Die Küche betreut momentan 65 Senioren sowie Menschen aus sehr armen Familien. Wir denken über eine Erweiterung nach. Ich hatte am selben Tag ein Treffen mit der…

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Neues von Ioan

Ioan (22) lebte seit seinem fünften Lebensjahr im Casa Ray. Seine Eltern starben früh, doch schon vor ihrem Tod erlebte er schlimme Dinge in seiner Familie, die ihn stark traumatisierten. Mit Liebe und Geduld gelang es schließlich im Casa Ray, ihn auf einen guten Weg zu bringen. Im Express 1-22 (Projekt 2236) baten wir Sie um finanzielle Hilfe für seine Ausbildung zum Physiotherapeuten. Wir sind Ihnen dankbar und senden Ihnen ein großes Dankeschön von Ioan für die Unterstützung! Mit Gottes und Ihrer Hilfe schloss er sein zweites Studienjahr erfolgreich ab und absolvierte auch sein Praktikum in Italien im Rahmen des…

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Sommercamp 2023

Auch in diesem Sommer fand im „Dorf der Hoffnung“ wieder ein Sommercamp (Projekt 1264 / Express 2-23) statt. Mit dabei waren Kinder aus dem Dorf und Flüchtlingskinder aus Arzach. Die Kinder konnten unter Anleitung von Fachkräften und Freiwilligen gemeinsam malen, basteln, tanzen, spielen, sich mit Pflanzenpflege beschäftigen und Einiges mehr. Für diese Kinder, die oft aus sehr beengten häuslichen Verhältnissen stammen und die vor allem in den langen Sommerferien nur wenige Möglichkeiten haben, sich zu beschäftigen, ist ein solches Camp eine willkommene Abwechslung. Wir danken allen Spendern, die dies möglich gemacht haben!

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Ein Wunder für Familie Karamjan

Im Express 5 2020 stellten wir Ihnen Familie Karamjan vor (Projekt 1242). Unser Ziel war es, der Familie die Miete und Heizkosten für ein Jahr zu finanzieren, sowie ihnen Kleidung und warme Decken zur Verfügung zu stellen. Sie, liebe Spender, hatten ein Herz für die Familie und gaben großzügig. Doch dann kam alles anders… Die blinden Eltern Teresa und Askanas lebten damals zur Miete, Teresa war zu dem Zeitpunkt schwanger, und das Paar hatte eine Tochter von drei Jahren namens Gajane. Trotz ihrer Universitätsabschlüsse hatten sie nur wenig Möglichkeiten, Geld zu verdienen, und die Behindertenbeihilfe reichte hinten und vorne nicht….

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Freude für Witwe Armine

Seit dem plötzlichen Tod ihres Mannes vor einigen Jahren muss Armine allein für ihre fünf Kinder sorgen. Dies ist sehr schwer für sie. Jetzt konnten wir der Familie dank Ihrer Spenden (Projekt 1260 / Express 1-23) einen Kühlschrank, eine neue Waschmaschine und einen Backofen besorgen. Mitarbeiter des DCF haben gemeinsam mit der Familie die Geräte eingekauft. Armine hat zusammen mit ihren Kindern alles selbst in einem Geschäft in der Stadt Masis, die in der Nähe ihrer Wohngegend liegt, ausgesucht. Die Ladenmitarbeiter haben gerne alles zu ihnen nach Hause geliefert. Mit Freude berichten wir auch, dass am selben Tag Luisa, eine…

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Neues von Mariam

Im vergangenen Februar hatten wir Ihnen Mariam vorgestellt (Projekt 1262), eine blinde junge Frau, die mit ihrem schwerkranken Vater in katastrophalen Verhältnissen lebt. Ihre Spendenbereitschaft war überwältigend! So konnten wir Mariam schon einiges an Hilfe zukommen lassen. Doch es ist noch mehr geplant: Liebe Freunde und Spender, ich bin wieder im Dorf Pokr Masrik. Mariam sitzt im Hof, es ist ein sonniger Tag, friedliche Natur bringt besondere Ruhe. Bis heute konnten wir eine Verbesserung der Lebensbedingungen für Mariam organisieren und die Familie mit Nahrungsmitteln und Hygieneartikeln versorgen. Aber gemeinsam mit Ihnen allen und dank der Spenden haben wir weitreichendere Pläne….

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Wie Flüchtlingen aus Arzach geholfen wird

Herzlichen Dank für Ihre bisherigen Spenden für die Flüchtlinge aus Arzach! Anna Jambazian von unserer Partnerorganisation Diaconia Charitable Fund sandte uns diesen Bericht über die Verwendung der Gelder: Liebe Freunde, heute (10. Oktober 2023) sind es fast 24 Tage nach dem Tag, wo die ersten vertriebenen Familien durch den Latschin-Korridor in der Sjunik-Region in Armenien ankamen: kraftlos, irritiert, traurig, hungrig, geschockt. Ihre erste Station war im Grenzdorf Kornidzor, wo sie empfangen wurden. Die ersten Eindrücke waren erschütternd. Keines der Kinder der hunderten Familien weinte. Ob Erwachsene oder Kinder, alle waren still: Ungewissheit hing in der Luft. Das Hilfswerk AMRO hat…

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Ein Stall für viele Schafe

Im Express 1-22 (Projekt 1253) hatten wir den jungen Kriegsveteranen Narek vorgestellt, der im Krieg 2020 schwer verwundet worden war. Er hatte von uns im Rahmen des Projekts 1243 30 Schafe und Futter erhalten. Narek und seine Eltern sind mit ihrer Schafzucht sehr erfolgreich. Schon jetzt zählt die Herde 45 Schafe, zehn Schafe sind trächtig. Im letzten Jahr hatten wir um Spenden gebeten, damit der Stall der Familie repariert werden kann, um der wachsenden Herde genügend Platz zu bieten. Dank Ihrer Spenden konnten wir der Familie Baumaterial zur Verfügung stellen. Die Dumanjans haben den Stall damit in Eigenarbeit renoviert und…

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