Eine Familie in einem Schlafzimmer; drei Kinder sitzen auf zwei Betten, die links und rechts an der Wand stehen, die Eltern stehen dazwischen an der Rückwand

Möbel für Familie Ghawaljan

Im Herbst 2025 hatten wir Familie Ghawaljan im Dorf Getik besucht, um gemeinsam ein Unterstützungsprojekt umzusetzen und uns ein persönliches Bild von ihrer Lebenssituation zu machen (Projekt 1276, Express 2 2025). Die Eltern leben dort mit ihren fünf minderjährigen Kindern in einem eigenen Haus, das sich jedoch in einem stark sanierungsbedürftigen Zustand befindet.Die räumlichen und hygienischen Bedingungen stellten die Familie im Alltag immer wieder vor große Herausforderungen. Unser ursprüngliches Ziel war es, das zweite Schlafzimmer zu renovieren, eine einfache Küche einzurichten sowie ein kleines Bad zu installieren, um der Familie ein würdevolles und sicheres Zuhause zu ermöglichen. Leider konnte die…

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Eine Frau und ein Mann in Bäcker-Berufskleidung stehen vor einem Tisch mit Torten; die Frau hält eine Urkunde in der Hand

Aufbruch in ein neues Leben

Bei der Abschlussfeier des Bäckerei- und Konditoreikurses im Berufsausbildungszentrum BAZ in Jerewan ist Kristina Saghjan (36, auf dem Foto mit Ausbilder Armen Aslanjan) nicht anzumerken, was sie hinter sich hat. Lange Zeit hatte sie ein gutes Leben. Sie und ihr Mann Armen (41) betrieben drei Bäckereien in ihrer Heimat Berg-Karabach. Die beiden haben drei Kinder, Lilia (13), Sergej (10) und Sara (5). Lilia hat eine Lernbehinderung. Doch im Herbst 2023 brach ihr ganzes Leben zusammen. Wie über 100.000 andere Armenier mussten sie aus Berg-Karabach fliehen und alles zurücklassen. Zu allem Unglück kam Kristinas Vater mit über 200 anderen Menschen bei…

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Zwei Männer laden eine Rolle Maschendraht aus einem weißen Lieferwagen

Baubeginn bei Familie Ferar

Wir stellten Familie Ferar im Express 3 25 vor. Inzwischen wurden die ersten konkreten Schritte zur Umsetzung des Projekts unternommen. Das Team von DAI (Diaconia Ajutor International) lieferte ein erstes Materialpaket, bestehend aus Zement, Bauschaum fürMauerwerk und Putz, Fliesenkleber sowie Fliesen und Sand. Die Familie äußerte zudem den Wunsch, einen kleinen Garten, den sie anlegen möchte, zu schützen. Daher wurde ihr auch Zaunmaterial zur Verfügung gestellt. Die Familie hat sich außerdem mit dem Kauf von zwei Paletten Ziegelsteinen beteiligt, was sehr erfreulich ist. Damit können nun das Fundament und der erste Bauabschnitt der Wände des Badezimmers errichtet werden. In dieser…

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Ein kleines Gebäude mit Glasfront und Bleckdach; über der Tür die Aufschrift "Տաք Հաց" (warmes Brot)

Arbeitsplätze und Perspektiven

Im vergangenen Jahr konnte die Bäckerei einer christlichen Gemeinde in Jrwesch ihren Betrieb aufnehmen. Unterstützt wurde das Projekt von einer niederländischen Organisation. Seit Beginn steht dabei ein klares Ziel im Mittelpunkt: Hilfe zur Selbsthilfe. Die Bäckerei soll sich langfristig selbst tragen und darüber hinaus einen Teil der Gemeindearbeit mitfinanzieren. Durch das Projekt sind neue Arbeitsplätze entstanden, insbesondere für Familien aus der Gemeinde, die unter schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen leben. Die Bäckerei ermöglicht es ihnen, ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen und Verantwortung für ihre Familien zu übernehmen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Einbindung junger Menschen. Jugendliche arbeiten in der Bäckerei mit,…

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Eine junge Frau sitzt auf einem Stuhl und lächelt breit in die Kamera.

Ionelas Behandlung hat begonnen

Über Ionelas Probleme mit ihrem Kiefer berichteten wir im Express 2 25. Dank Ihrer großzügigen Spenden konnte die Behandlung bereits begonnen werden. Ionela erhielt zwei Computertomographien (CT), um die Struktur ihres Kiefers und ihrer Zähne detailliert zu beurteilen. Der Zahnarzt hat eine Aufbissschiene angefertigt, ein Gerät zur Korrektur der Kieferstellung und der Zahn- und Backenzahnlücken. Die Anpassung der Aufbissschiene erforderte zahlreiche Zahnarztbesuche – etwa 17 Termine –, um dieSchiene individuell an Ionelas Bedürfnisse anzupassen. Weitere Behandlungen und Maßnahmen sind geplant.

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Eine ältere Frau steht in einer maroden Behelfsküche.

Wie geht es eigentlich Laura Marutjan?

Laura (63) und ihre Tochter Marusch (17) stellten wir Ihnen im Express 5 20 vor. Ursprünglich ging es darum, Laura eine dringend benötigte Hüftoperation zu ermöglichen. Doch kurz nach Beginn des Projektes wurde bei ihr Brustkrebs festgestellt. Ihr Leben zu retten, hatte dann natürlich Vorrang. Dank der Großzügigkeit unserer Spender konnte sie umfassend medizinisch behandelt werden. Sie erhielt Chemo- und Strahlentherapien, sowie weitere notwendige Behandlungen und Medikamente. Auch Mietrückstände konnten beglichen und einige Renovierungen in der Wohnung vorgenommen werden. Laura und Marusch sind jedoch weiterhin auf Hilfe angewiesen. Sie leben nochimmer in äußerst prekären Verhältnissen. Lauras Invalidenrente (37.600 Dram, ca….

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Eine Frau, ein junger Mann und eine junge Frau sitzen auf einem Sofa und schauen auf ein Smartphone.

Wie geht es eigentlich Rusanna und ihren Kindern?

Im Express 6 19 stellten wir Ihnen Rusanna (48) vor, die nach mehreren Operationen schon seit vielen Jahren mit einem künstlichen Darmausgang lebte. Ihr Mann hatte sie während dieser Zeit verlassen, so dass sie sich außerdem allein um ihre beiden Kinder kümmern musste. Damals hatten wir über Rusannas dringenden Bedarf an einer weiteren Operation berichtet. Der künstliche Darmausgang sollte wieder an seinen natürlichen Platz zurückverlegt werden – ein Eingriff, der ihre Lebensqualität deutlich verbessert hätte. Leider konnte die Operation nicht durchgeführt werden, da nicht genug Spenden zusammenkamen. Dennoch reichte Ihre Unterstützung, um Rusanna in den folgenden Jahren mehrfach medizinisch behandeln…

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Eine Frau und zwei Jungen im Teenager-Alter stehen zusammen in einem möblierten Raum. Die Frau hat eine Gehhilfe.

Lilits Haus ist fertig

Liebe Freunde, mit großer Freude dürfen wir berichten: Die Bauarbeiten am Haus von Lilit und ihren drei Söhnen sind abgeschlossen! Dank der eingegangenen Spenden konnte das Dach errichtet, Fenster und Türen eingebaut, Strom- und Wasserleitungen verlegt und die notwendigen Innenarbeiten durchgeführt werden. Schritt für Schritt entstand aus einem Rohbau ein richtiges Zuhause. Das Haus ist nun bezugsfertig – und die Familie ist bereits eingezogen. Was früher nur ein Wunsch war, ist nun Wirklichkeit: ein sicheres Zuhause, in dem man nicht mehr friert, nicht mehr bangen muss, ob das Dach hält, keine Angst vor Ratten und Insekten hat. Die Erleichterung ist…

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Eine ältere Frau und ein junges Mädchen sitzen auf einem Sofa. Die ältere Frau hat eine Gehhilfe. Im Hintergrund steht ein Foto einer jüngeren Frau.

Ein Neuanfang für Familie Woskanjan

Zu Beginn des Jahres 2020 (Express 1 20, Projekt 1230) berichteten wir über Wostanik (heute 38), seine Mutter Sofia (65) und die beiden Kinder Lilit (15) und Arman (12). Es war ein ganz normaler Tag, als Wostanik und seine im achten Monat schwangere Frau Karine (damals 30) gemeinsam mit Sofia von Jerewan zurück nach Hause fuhren. Die Kinder waren bei Nachbarn geblieben. Karine litt unter Schmerzen im Unterbauch und wollte diese ärztlich abklären lassen. Plötzlich platzte ein Reifen, das Auto kam von der Straße ab und prallte gegen eine Wand. Während Wostanik und Sofia teils schwerverletzt überlebten, kam für Karine…

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Neue Hoffnung durch Ausbildung

Mit großer Freude durften wir vor Kurzem die neuen Gruppen für die Schneiderei- und die Konditorei-Ausbildung im BAZ willkommen heißen. Diese Frauen und jungen Mädchen, viele von ihnen aus Berg-Karabach vertrieben, bringen nicht nur große Erwartungen mit, sondern auch beeindruckenden Mut und den Wunsch, ihr Leben neu aufzubauen. In den kommenden neun Monaten werden sie nicht nur theoretisches Wissen, sondern vor allem praktische Fähigkeiten erwerben. Diese Ausbildung soll ihnen eine echte Perspektive bieten – einen Weg aus Armut und Unsicherheit, hin zu einem eigenständigen, sicheren Leben.Dass der Bedarf groß ist, hat sich schnell gezeigt: Auf unsere Ausschreibung hin meldeten sich…

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