Dunkelhaariges Mädchen im weißen Kleid hält eine Urkunde über ihre Auszeichnung in den Händen

Eine Auszeichnung für Ionela

Zum Ende des Schuljahres 2022 wurde die dreizehnjährige Ionela als beste Schülerin aller Schulen in Dobreni (Piatra Neamt, Rumänien) ausgezeichnet. Dies ist eine großartige Leistung für jedes Kind, aber erst recht für eines mit ihrer Geschichte. Ionela lebte von Geburt an bei ihren Großeltern mütterlicherseits, da ihre Mutter kein Interesse an ihr zeigte. Zudem lebte diese mit ihrem Lebensgefährten und zwei weiteren später geborenen Kindern in einem Haus ohne Türen und Fenster, und die Erwachsenen, die beide starke Alkoholiker waren, ließen den Wohnraum völlig verkommen. Eines Tages verließ die Mutter ihren Lebensgefährten und ließ auch die beiden anderen Kinder bei…

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Familie Tsakanjan sagt Danke

Im Express 4 2021 stellten wir Familie Tsakanjan vor. Die Eltern und ihre vier Kinder Gor (15), Nazeli (14), Norajr (11) und Artjom (5) hatten aus Arzach flüchten müssen. Kurz darauf war Vater Watschagan gestorben. Mutter Siranusch wusste nicht, wie sie ihre Kinder versorgen sollte. Dank Ihrer Spenden durften wir der Familie drei Schafe, drei Schweine und zehn Hühner zur Verfügung stellen. Dazu erhielten sie Futter für ein Jahr. Ihr nächstes Ziel ist es, dafür zu sorgen, dass die Tiere sich vermehren. Die Kinder lernen, wie man sich richtig um die Tiere kümmert. Außerdem konnten wir für alle vier Kinder…

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Das AMRO-Team – Ulrich Ney

Ulrich Ney, Jahrgang 1961, wohnt in Herrischried (Südschwarzwald) Seit 1. Juli 2009 arbeite ich bei AMRO e.V., vormals Diaconia Internationale Hilfe e.V., und bin für die Buchhaltung, also alles was mit Zahlen zu tun hat, verantwortlich. Seit 10 Jahren bin ich im Verein auch als Kassierer tätig. Nachdem am 1. März 2018 unser externes Büro in Bad Säckingen aufgelöst wurde und wir seitdem im Home-Office arbeiten, hat das Haupt-Büro bei mir ein neues Zuhause gefunden. Obwohl ich ein Zahlenmensch bin, macht mir der Kontakt mit den Spendern auch viel Freude, da man hier auch einen persönlichen Bezug zu den Menschen…

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Verleihung des Spendenzertifikats

Michaela Kuhlmann mit Udo Zippel, dem Schatzmeister des Spendenrates (links), und dem Vorsitzenden Wolfgang Stückemann Unsere Geschäftsleiterin Michaela Kuhlmann war am 01. Juni in Berlin, um vom Deutschen Spendenrat das neue Zertifikat entgegenzunehmen. Die Zertifikate gelten jeweils für drei Jahre. Danach werden wir und unsere Aktivitäten erneut von unabhängiger Stelle geprüft.

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Zuhause in der Ferne? – Eine Berliner Familie in Armenien

Von Friederike Müller und Familie In den Ostertagen des zweiten Corona-Frühlings beschlossen wir am Küchentisch, dass wir das nächste Osterfest in Armenien feiern würden. Zeitgleich waren wir zufällig auf AMRO e.V. gestoßen und hatten uns für drei Patenkinder entschieden. Aber Armenien hatte Dank inniger Freundschaften schon vorher einen Platz gefunden in unserem Leben, das durch den Krieg im Herbst 2020 und besonders durch die persönliche Tragödie unserer Freunde tief erschüttert worden war.  Während all dies unseren Wunsch, endlich Armenien zu besuchen, noch verstärkt hat, waren unsere 10-jährige Alma und ihr 7-jähriger Bruder Gabriel bis zuletzt eher skeptisch bis misstrauisch gegenüber…

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Post an die Patenkinder in Armenien – wie funktioniert das?

In „Eine Handvoll Liebe“ beschrieb Armine Harutjunjan, die Leiterin der Briefabteilung beim Diaconia Charitable Fund in Armenien, wieviel der Kontakt zu den Paten den Kindern bedeutet. Doch wie funktioniert dieser Kontakt mit dem Patenkind genau? Briefe und Karten Wenn Sie Briefe oder zum Beispiel Geburtstagskarten schicken möchten, senden Sie diese bitte an unsere Adresse, versehen mit dem Namen und der ID-Nummer des Patenkindes. In den Umschlag können Sie auch gerne kleine „Beigaben“ legen, sofern diese aus Papier sind, wie etwa Sticker, Fotos und ähnliches. Die Briefe werden aus Kostengründen in unserem Büro gesammelt und zusammen verschickt. Dort werden sie übersetzt…

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Eine Handvoll Liebe in jedem Umschlag

Briefe von den Paten zu erhalten, macht die Patenschaft zu einem ganz persönlichen Erlebnis. Im Moment werden knapp 700 bedürftige Kinder aus Armenien durch AMRO unterstützt. Doch nicht nur die fnanzielle Unterstützung, sondern auch der emotionale Rückhalt bedeutet den Kindern sehr viel. Fast 100 unserer Patenkinder pflegen einen regelmäßigen Briefkontakt mit ihren Paten. Oft entwickelt sich daraus eine wunderbare Freundschaft. Die Umschläge voller Liebe und Wärme bereiten den Kindern viel Freude. Außer Briefen fnden sie auch oft kleine Präsente, wie Sticker, Ansichtskarten oder Kalender – es mag scheinen, dass es Kleinigkeiten sind, aber für die Kinder sind dies wahre Schätze….

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Endlich Strom!

Im Express 2–2021 stellten wir die zehnköpfige Familie Ghindaoanu vor, die es mit viel Fleiß und trotz geringer Mittel geschafft hatte, sich ein kleines Haus zu bauen und elektrische Leitungen zu verlegen. Was fehlte, war ein Stromanschluss. Dank Ihrer Spenden konnte das Haus der Familie ans Stromnetz angeschlossen werden. Dies ist eine große Erleichterung, denn dadurch entfallen die hohen Kosten für den Betrieb des Generators. Familie Ghindaoanu bedankt sich herzlich bei allen Menschen, die dies möglich gemacht haben.

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Danke für ein Dach!

Im Express 4-2021 berichteten wir von der Dorfschule in Kutakan, deren Dach seit den 1940-er Jahren nicht mehr saniert worden war. Es war längst undicht, so dass man das Wasser in Eimern auffangen musste. Nun bekam die Schule dank Ihrer Spenden ein neues Dach. Neue Tische und Stühle konnten wir noch nicht anschaffen, aber die Kinder und ihre Lehrer sind sehr dankbar, dass sie jetzt in einer trockenen Umgebung lernen und lehren dürfen.

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Jahresbericht Casa Ray 2021

Die allgemeine Situation in Rumänien Im Jahr 2021 waren in Rumänien fast 40 % der Dorfbewohner von Armut bedroht, im Vergleich zu etwa 6 % der Rumänen in den Großstädten. In Rumänien wird die Kluft zwischen Arm und Reich größer und Diskrepanzen aller Art vertiefen sich laut nationalen und europäischen Statistiken. Vor dem Hintergrund der Pandemie und des wirtschaftlichen Abschwungs nehmen die Unterschiede zwischen Familien mit Chancen und Armen zu. Das Bildungsniveau verhält sich proportional zu den familiären Möglichkeiten. Die Unterschiede zwischen Ostrumänien und dem Westen des Landes nehmen ebenfalls zu, aber auch zwischen großen Städten und kleinen Orten. Im…

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