
Anders als in Armenien und in Dobreni, Rumänien, erhalten die Familien der Patenkinder in Brasov, Rumänien, Bezahlkarten statt Sachleistungen. Die Karten werden monatlich mit dem für jedes Kind vorgesehenen Betrag aufgeladen. Auch mit dem Geld für Weihnachtsgeschenke wird zum großen Teil so verfahren. Dies gilt jedoch nur für die Patenkinder. Gehen Gelder für Projekte ein, werden die entsprechenden Waren und Materialien von den Mitarbeitern vor Ort gekauft und an die jeweiligen Familien weitergegeben.
Die Karten sind zweckgebunden und können nur für lebensnotwendige Dinge wie Lebensmittel und Hygieneartikel verwendet werden. Die Transaktionen werden automatisch gesperrt, wenn zum Beispiel Alkohol oder Tabakwaren auf dem Beleg erscheinen. Dadurch wird Missbrauch ausgeschlossen.
Zudem wird durch Telefongespräche und regelmäßige Besuche der Kontakt zu den Familien aufrechterhalten. Die Unterstützung wird individuell auf die dringenden und konkreten Bedürfnisse jeder Familie zugeschnitten. Diese Bedürfnisse werden jeweils ermittelt und besprochen, um sicherzustellen, dass die Hilfe eine konkrete und sinnvolle Wirkung erzielt.
Das System der Bezahlkarten ermöglicht eine klare Nachverfolgbarkeit der Gelder vom Spender zum Empfänger, vereinfacht die Verwaltung einer großen Anzahl monatlicher Spenden und gewährleistet Transparenz gegenüber Spendern und Behörden. Gleichzeitig erfordern die Betriebskosten in Rumänien ein effizientes Arbeiten mit einem kleinen Team, das vielfältige Aufgaben übernimmt.




