
Sonik H.
15. April 1951
(reserviert)
Frau Sonik wurde im Dorf Ddmaschen in der Region Gegharkunik geboren. Dort wuchs sie auf und absolvierte ihre Schulbildung. Nach dem Schulabschluss nahm sie eine Arbeit in einer örtlichen Getreidemühle auf und trug so früh zum Lebensunterhalt bei. Nach einigen Jahren heiratete sie ihren Ehemann Warasdat, den sie als ihren Traummann beschreibt. Nach der Eheschließung zog sie mit ihm in das nahegelegene Dorf Dprabak, ebenfalls in der Region Gegharkunik. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor – zwei Töchter und ein Sohn. Die Familie führte ein bescheidenes, jedoch zufriedenes und stabiles Leben. In den 1990er-Jahren wurde ihr Ehemann Warasdat zum ersten Krieg um Berg-Karabach eingezogen. Diese Zeit stellte für Frau Sonik eine große Belastung dar, da sie allein für die Versorgung und Erziehung der Kinder verantwortlich war. Um den Lebensunterhalt der Familie zu sichern, fand sie eine Anstellung an der Dorfschule, wo sie als Reinigungskraft arbeitete. Warasdat kehrte zwar ohne körperliche Verletzungen aus dem Krieg zurück, litt jedoch stark unter den erlebten Kriegstraumata und war psychisch schwer belastet. Im Jahr 2020 verstarb er plötzlich: Er schlief ein und wachte nicht mehr auf. Die Kinder von Frau Sonik sind mittlerweile erwachsen und haben eigene Familien gegründet. Ihr Sohn lebt zwar nicht weit entfernt, ist jedoch selbst stark mit den Sorgen und Verpflichtungen seiner eigenen Familie belastet und kann seine Mutter finanziell nicht unterstützen. Die Töchter können ebenfalls nur begrenzt helfen.
Frau Sonik lebt heute allein in ihrem Haushalt. Sie leidet an Herzproblemen sowie an chronischen Gelenkschmerzen. Trotz dieser gesundheitlichen Einschränkungen führt sie ihren Haushalt selbstständig. Sie ist auf die tägliche Einnahme mehrerer Medikamente angewiesen und muss regelmäßig eine große Anzahl von Tabletten einnehmen. Die monatliche Altersrente von Frau Sonik beträgt lediglich ca. 40.000 Dram (ca. 87 Euro), was kaum ausreicht, um die grundlegenden Lebenshaltungskosten, Medikamente und Lebensmittel zu decken. Trotz ihres Alters und ihrer gesundheitlichen Probleme versucht sie, sich teilweise selbst zu versorgen. In ihrem kleinen Garten baut sie Kartoffeln und Bohnen an und hält einige Gänse. Gelegentlich besuchen sie ihre Enkelkinder und helfen ihr beim Holzhacken oder bei Gartenarbeiten.
Frau Sonik befindet sich in einer finanziell und gesundheitlich angespannten Lebenslage. Aufgrund ihrer geringen Rente, der regelmäßigen Medikamentenkosten, ihrer körperlichen Beschwerden sowie des fehlenden stabilen familiären Rückhalts ist sie auf externe Unterstützung angewiesen. Hilfe wird insbesondere benötigt zur Sicherstellung einer ausreichenden Lebensmittelversorgung sowie zur Verbesserung ihrer allgemeinen Lebensqualität.
Wenn Sie die Patenschaft für Sonik übernehmen möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an info@amro-ev.de.
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